Feldpost nach Havixbeck

Umschlag eines Feldpostbriefes

Auch für die Wehrmachtssoldaten aus Havixbeck und Hohenholte gab es nur eine Quelle, um mit der Heimat in Kontakt zu bleiben:
Die Feldpost.
Viele der Gefallenen haben unzählige Briefe, Karten und sogenannte "100 Gramm Päckchen" zu Ihren Familien und an Ihre Freunde geschickt. Auch konnten die meisten gar nicht genug Post in die Stellungen bekommen, um die Verbindung nach Hause aufrecht zu erhalten. Die Bitte nach vielen Briefen und Päckchen ist oft geäussert worden und wurde auch beherzigt. So schreibt Paul Herkentrup-Hemker von noch 9 zu beantwortenden Briefen. Und auch andere berichteten Ihren Lieben daheim von den empfangenen Briefen und den Absendern. Der Inhalt der Briefe ist so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie schrieben. Banale Dinge wie Fragen über das Wetter, Fragen nach dem eigenen Hof oder Liebesbriefe: All diese Briefe durfte ich lesen und für mein Projekt einscannen.
Die zahlreichen Briefe und Postkarten dokumentieren vor allem auch die Heimatverbundenheit und die Sehnsucht nach zu Hause auf eindrucksvolle Weise. Einige der Briefe werde ich hier nach und nach hier veröffentlichen.
Naturgemäss haben viele Soldaten in Sütterlin geschrieben. Diese "alte" Schrift ist für uns heute nicht ganz einfach zu lesen, und schon gar nicht bei Briefen, die unter diesen Umständen verfasst wurden. Dazu kommt die Tatsache, dass erst der Krieg die meisten zu Briefschreibern machte. Bei der Transkription der Briefe konnte ich mich auf tatkräftige Unterstützung aus Hohenholte verlassen. Vielen Dank, liebe Maria! Wenn es dann noch unklare Begriffe gab, haben die Experten des FdW tatkräftig und engagiert mitgeholfen. Auch den vielen Mitgliedern dort meinen Dank!

Johannes Hardt

Wilhelm Albers

Ernst Klinkenbusch

Willi Rüscher

Alois Rüscher

Paul Herkentrup-Hemker

Wilhelm Hemker, Gefallenenmeldung

Hermann Feldbrügge

Eugen Frede zum Gedächtnis

Peter Dahmen